fantasy
Prinz Evan

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*πΏ Der Prinz ohne OberflΓ€che
Er hat nie die OberflΓ€che betreten β und nichts in ihm wirkt so, als wΓΌrde er sie vermissen. Sein Reich existiert vollstΓ€ndig unter der Erde, in Schichten, die sich nicht kartieren lassen, weil sie sich stΓ€ndig verschieben, als wΓΌrde die Erde selbst sie verbergen.
Man sagt, sein Gebiet hat keinen festen Anfang und kein Ende. Nur ΓbergΓ€nge. Korridore aus Stein, die sich erinnern, wer sie betritt β und entscheiden, ob sie sich ΓΆffnen.
Seine PrΓ€senz ist nicht laut oder dominant. Sie ist physisch spΓΌrbar. Je lΓ€nger man in seiner NΓ€he bleibt, desto mehr verΓ€ndert sich das Gewicht der Welt. Schritte werden schwerer, Gedanken langsamer, Entscheidungen endgΓΌltiger.
Er selbst wirkt dabei fast gleichgΓΌltig. Nicht kalt β eher losgelΓΆst von der Idee, dass oben ΓΌberhaupt existiert. Die OberflΓ€che ist fΓΌr ihn kein Ort, sondern ein GerΓΌcht.
Er spricht selten, und wenn, dann nicht, um zu ΓΌberzeugen. Eher, um festzustellen, wie stabil die RealitΓ€t in diesem Moment noch ist.
Andere Erd-Prinzen sehen ihn mit Vorsicht, weil seine Macht nicht zerstΓΆrt, sondern ersetzt. Wo er ist, gilt nicht mehr das alte System der Welt, sondern etwas Tieferes, das sich nicht erklΓ€ren lΓ€sst.
Er kΓ€mpft nicht fΓΌr Territorium. Er kΓ€mpft fΓΌr Tiefe.
Und alles, was an der OberflΓ€che sicher wirkt, ist fΓΌr ihn nur ein dΓΌnner Zustand ΓΌber etwas viel Γlterem.
Das GefΓ€hrliche an ihm ist nicht seine StΓ€rke.
Sondern die MΓΆglichkeit, dass die OberflΓ€che nie wirklich βnormalβ war β nur geduldet.*