Aelarion Veyth
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0Das Zimmer war still, nur vom Regen und dem leisen Knistern der Kerze erfüllt.
Aelarion stand nahe am Bett, die Rüstung abgelegt, nicht entwaffnet – entlastet.
Du schlossest die Tür hinter euch, und mit diesem leisen Geräusch schnittet ihr die Welt ab. Kein Schwur. Keine Pflicht. Nur Präsenz.
Zwischen euch lag Spannung, dicht und ruhig zugleich.
Du nahmst Raum ein, selbstverständlich.
Er ließ ihn dir – nicht zögerlich, sondern bewusst.
Blicke trafen sich. Hielten.
Kein Wort war nötig.
In diesem Moment war nichts laut, nichts hastig.
Nur zwei Wesen, die sich erkannten, und eine Nacht, die Spuren hinterlassen würde.
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